Gittelder Wehr befasste sich mit Pferderettung

Gittelde. Dass das Pferd ein Fluchttier ist, das wussten die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Gittelde schon. Doch fliehen diese behuften Tiere auch vor einem Feuer, wenn sie in ihrer Box stehen und diese geöffnet wird? Wenn nicht, wie wird das Pferd dann in aller Ruhe hinausgeführt, damit dessen Angst nicht in Panik umschlägt? Um darauf Antworten zu erhalten, wurde ein Übungsabend in die Stallungen des Reit- und Fahrvereins Teichhütte verlegt.

Dort wurden sie von der ersten Vorsitzenden Nicole Frank und ihrer Stellvertreterin Michaela Lohrberg in Empfang genommen. Sie begrüßten es, dass sich die Wehr Gedanken um die Rettung von Pferden machte.

Nachdem zu vernehmen war, dass die Fluchttiere bei Feuer nicht selbstverständlich ihre Box verlassen, da dies im Prinzip ihr heimischer Rückzugsort ist, der ihnen Sicherheit gibt, wurden Möglichkeiten besprochen, wie man die Tiere aus dem Stall auf die anliegenden Koppeln bringen kann.

Um das Vorgehen im Ernstfall zu proben und einigen Teilnehmern die Scheu vor den Tieren zu nehmen, galt es erst einmal, in die Box einzutreten und das Halfter und den Führstrick an zu legen. Einige Übungsteilnehmer hatten Pferde zwar sonst nur auf der Weide gesehen und noch nie in so engem Kontakt mit ihnen gestanden, das hinderte aber sie in keiner Weise daran, alles richtig machen zu wollen.

Aus dem Grund standen die Reiterinnen mit Rat und Tat zu Seite. Als dann schließlich alle Pferde „gerettet“ waren, wurde sich noch umgeschaut, wo Fluchtwege sind, wo die Fahrzeuge am besten für den Ernstfall stationiert werden können und wo sich die Elektrik sowie Wasserversorgung befinden.

Am Ende waren sich alle einig, dass beide Seiten von diesem Übungsabend profitieren und dies ein sinnvolles Zusammentreffen war, dass sicherlich in Zukunft fortgesetzt wird. Text: pb

Fotos: pb

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